Software-Erosion stoppen
Als Software-Erosion bezeichnet man den steten
Verfall der inneren Struktur eines
Software-Systems. Sie entsteht beispielsweise, wenn
Vorgaben der Software-Architektur nicht durchgängig
eingehalten werden, per "Copy & Paste"
programmiert wird, nicht mehr benötigte Teile der
Software nicht entfernt werden und so weiter. Die
Liste der Software-Erosionsverursacher ist
lang.
Das Tückische an Software-Erosion ist, dass
jeder einzelne Schritt für sich nicht weh tut.
Manchmal spart man dadurch kurzfristig sogar Zeit.
Daher entsteht Software-Erosion schleichend.
Mit herkömmlichen Testmethoden lässt sich
Software-Erosion nicht messen: "Die Software läuft
doch". Aber der Schein trügt. Software-Erosion
macht sich nur durch ihre Symptome und Auswirkungen
bemerkbar: Steigende Entwicklungskosten, höherer
Testaufwand, längere Entwicklungszyklen, steigendes
Projektrisiko usw.
Software-Erosion ist damit die Hauptursache
für fast alle Probleme in der
Software-Entwicklung. Erfahren Sie mehr ...
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Sindelfingen 8. bis 10. Dezember 2008
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